Aktuelles

3. Arbeitstagung Varroaresistenz 2033 I Varroa 2033

Liebe Imkerinnen und Imker,
wir laden euch herzlich zur 3. Arbeitstagung Varroaresistenz 2033 I Varroa 2033 in Hofgeismar ein!

Wann?
01. November 2024 bis 03. November 2024

Wo?
Hotel Viktorosa
Erlenweg 2, 34369 Hofgeismar/ Hessen
www.hotel-viktorosa.de

Anmeldung unter
varroaresistenzprojekt.eu/Arbeitstagung

 

 

1. Zuchttreffen

Liebe Zuchtgruppen, ZüchterInnen und Zuchtinteressierte,

wie angekündigt möchten wir euch einen Rahmen zum Austausch unter den Gruppen auch während der Saison bieten.

 
Wir starten am Dienstag, 07.05.2024, mit dem ersten unserer drei geplanten Meetings.
Paul Jungels hält einen Vortrag zum Thema „Arbeitspakete eines Resistenzzuchtprogrammes“. Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.
 
Los geht’s um 19:30 Uhr.
 

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von Social Media Team

Zuchttreffen mit Impulsvorträgen und Austausch

Herzliche Einladung zu unseren Zuchttreffen mit Impulsvorträgen und Austausch!

Die Treffen finden via Zoom statt. Folgende Termine sind geplant:
 
07.05.2024, 19:30 Uhr // Impulsvortrag von Paul Jungels (FUAL)
05.07.2024, 19:30 Uhr // Impulsvortrag von Mike Bandte (AG Toleranzzucht)
02.09.2024, 19:30 Uhr // Impulsvortrag von Marian Meyer (Arista Bee Research)
 
Die Anmeldung zu den Treffen und unserem E-Mail-Verteiler sind über info@varroaresistenzprojekt.eu möglich.
Wir freuen uns über rege Teilnahme!

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3. Arbeitstagung in Hofgeismar, Hessen

01.- 03. November 2024

... weitere Informationen folgen bald!

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von Social Media Team

Varroaresistenz 2033 I Varroa 2033 auf dem 31. Apisticustag

Der Apisticustag bietet Imkerinnen und Imkern eine große Verkaufsmesse, Fortbildungen und einen gelungenen Rahmen für den imkerlichen Austausch. Er fand dieses Jahr am 24. und 25. Februar 2024 in Münster statt.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, am Stand von Buckfast NRW Platz für unser Projekt zu erhalten.
Als Team vor Ort waren Marie Förster (Sprecherin VR 2033) und Ludger Merkens (Montagsimker, LVB Buckfast NRW e.V.).
Durch das Buckfast NRW-Team wurden wir großartig unterstützt. Züchterische Gespräche am Stand sind häufig auch auf das Thema Resistenzzucht gekommen, bei dem wir VR 2033 einbringen konnten.
Besonders gefreut haben wir uns über Daniel Urbach und Dr. Gilbert Nöll, zwei Mitstreiter der AG Toleranzzucht, die als Ansprechpartner mit am Stand waren.

Varroaresistenz 2033 I Varroa 2033 auf der 54. Fachtagung des Österreichischen Erwerbsimkerbunds – Wels

Die Fachtagung ist eine Veranstaltung des Österreichischen Erwerbsimkerbund und bietet Herstellern und Händlern in Form eines Messeformats die Möglichkeit ihre Produkte vorzustellen. Begleitet wurde die Messe ganztägig von Fachvorträgen in einer eigenen Messehalle und zusätzlich buchbaren Workshops. Die Fachtagung fand vom 16.02.2024 bis 18.02.2024 auf dem Messegelände in Wels statt.

Ein paar Wochen vor der Messe kam eine Einladung der Firma Pietrzak-Kubiak. Mirek Pietrzak-Kubiak stellt u.a. Bannwabentaschen her und fördert in Polen das Wissen rund um Biotechnische Maßnahmen. Die Einladung, unser Projekt am Stand präsentieren zu können, haben wir dankend angenommen.
Unser Team vor Ort bestand aus Michael Maier (Öffentlichkeitsarbeit VR 2033), Carsten Hupfer (Zuchtkoordinator GdeB e.V.) und Ronny Köhler (LVB Buckfast Bayern e.V.).

 

Varroaresistenz 2033 Poland bei der 2. wissenschaftlichen Bienenzuchtkonferenz in Lublin

Varroaresistenz 2033 Poland besucht die 2. wissenschaftliche Bienenzuchtkonferenz in Lublin, organisiert von der Universität Przyrodniczy.
Vorgestellt wurden u.a. die biotechnischen Methoden von Dr. Ralph Büchler, sowie die gemeinsame Projektarbeit.

Wir freuen uns, dass unsere Themen in Polen mit 750 Teilnehmern diskutiert werden! Herzlichen Dank an Kasia und Miruslaw Pietrzak-Kubiak und das gesamte Team von VR 2033 Poland für ihre Arbeit vor Ort.

 

2. Arbeitstagung Varroaresistenz 2033 I Varroa 2033

Vor einer Woche startete eine imkerliche Zusammenarbeit, die in dieser Vielfalt vermutlich noch nie stattgefunden hat. Vom 12. Bis 14. Januar fand in Dresden die zweite Arbeitstagung Varroaresistenz 2033 I Varroa 2033 statt.
 
Für das Gelingen geht unser Dank an Deutscher Imkerbund e.V., GdeB e.V., AG Toleranzzucht, Arista Bee Research, Union der Basiszüchter e.V., Bundesverband Dunkle Biene e.V., Deutscher Berufs und Erwerbs Imkerbund e.V., sämtliche Zuchtgruppen, Wissenschaftler und Züchter, sowie an das Bieneninstitut Mayen.
 
Ein besonders großes Dankeschön geht außerdem an unsere Imkerfreunde aus Österreich, Luxembourg, Polen, Niederlande, Rumänien, Belgien, Tschechien, Schweiz, Finnland und Südtirol, die die weite Reise nach Dresden auf sich genommen haben.
 
Nicht zuletzt danken wir allen Teilnehmern, die mit uns diskutiert, Ideen entwickelt und sich ausgetauscht haben.
 
Ohne euch hätte diese Arbeitstagung nicht gelingen können!

eurobee Friedrichshafen - Wir sind dabei!

Für unsere Varroaresistenz-Sprechstunden konnten wir viele Expertinnen und Experten einladen:

Annette Seehaus Arnold (Deutscher Berufs und Erwerbs Imker Bund e.V.), Ludger Merkens (Montagsimker), Tino Lorz (Projekt VR 2033), Thomas Reichelt (AGT), Marian Meyer (Arista Bee Research), Lena Frank, Lioba Hilsmann und Thomas Heynemann Küenzi (Bieneninstitut Kirchhain/ Uni Würzburg), Mathias Arndt (Buckfast Süd), Carsten Hüpfer (GdeB e.V.), Thorsten Ellman (Deutscher Imkerbund e.V.), Magdalena & Christian Wolf (AGT), Joahnnes Peter (Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.), Gerhard Kottek (Projekt VR 2033), Mike Bandte (AGT), Stefan Luff (Bundesverband Buckfast Bayern), Ralf Geiger (Berufsimker), Jürgen Binder (NIB).

Wir freuen uns auf anregende Gespräche und gute Diskussionen - Ihr findet uns neben dem Stand der GdeB!

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von Social Media Team

Stellungnahme von Züchter Paul Jungels

Der Züchter Paul Jungels reagiert mit folgendem Schreiben auf den Artikel "Auf dem Weg zur Varroaresistenz", erschienen im Deutschen Bienenjournal 7/2023.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Bienenjournals.
 
"Widerspruch
Im Artikel lese ich mit Verwunderung: „Wenn man beispielsweise Königinnen vom Züchter Paul Jungels verteilt, werden die Leute zwar einen deutlichen Unterschied zu ihren eigenen
Weiseln sehen, aber die Volker würden ohne Behandlung trotzdem zusammenbrechen, wenn man die Betriebsweise nicht umstellt.“
Das ist falsch: Varroaresistenz, wie ich sie verstehe und wie sie heute in unseren Bienen genetisch verankert ist, hat mit der Betriebsweise nichts zu tun!

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von Social Media Team

10.- 12. November Friedrichshafen

Wir werden Freitag bis Sonntag mehrere Varroaresistenz-Sprechstunden anbieten, bei denen renomierte Persönlichkeiten aus verschiedenen Varroaresistenz-Projekten, Zuchtgruppen und Verbänden Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben werden.

Die Termine folgen in Kürze!

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von Social Media Team

Gemeinsam für die Vielfalt - Varroaresistenzzucht im Zeichen der Einheit!

Liebe Imkerfreunde,
Heute, anlässlich des 3. Oktober 2023 und 33 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, möchten wir nicht nur unsere Einheit, sondern auch das Verbindende in unserer Gemeinschaft und in der Welt um uns herum betonen.

In einer Welt, die von Unterschieden geprägt ist - sei es geografisch, sozial, kulturell oder persönlich - ist es einfach, das Trennende zu sehen. Aber wir sind überzeugt, dass das Verbindende stärker ist als das Trennende. Vielfalt ist eine Stärke, die uns bereichert und inspiriert.
Wir sagen laut und klar: Vielfalt verbindet! Sie schafft die Grundlage für Zusammenarbeit und Zusammenhalt.

Die Bienen lehren uns dieses Prinzip jeden Tag. Sie arbeiten gemeinsam, unabhängig von ihrem Standort, ihrem Alter oder ihrem Wissen.
Als Varroaresistenz 2033 können auch wir viel voneinander lernen und gemeinsam daran arbeiten, eine bessere Zukunft für unsere Bienen und für uns alle zu schaffen.

Interview mit Tino Lorz

Der Imkerverein Dresden e.V. möchte mit dem Projekt DD300 die vererbbaren Eigenschaften „Varroa Sensitive Hygiene“ (kurz „VSH“) und „Suppressed Mite Reproduction“ (SMR) in einem Stadtgebiet mit hoher Bienendichte verbreiten. Wie das genau erfolgen soll, fragten wir Tino Lorz, Vorsitzenden des Dresdner Imkervereins.

VR33: Lieber Tino, kannst du kurz die Besonderheiten von VSH und SMR erklären?
Tino Lorz: Diese Eigenschaften wurden in den 1990er Jahren entdeckt und werden seither weltweit von Imkern und Wissenschaftlern genutzt, um varroaresistente Bienenvölker zu finden und auszuwählen. Bienen mit der Eigenschaft VSH erkennen infizierte Brutzellen und räumen die Brut aus. Bei SMR wird die Vermehrung der Milben in den Zellen gestört, wodurch die Anzahl der Milben im Volk reduziert ist. Diese Fähigkeiten sind vererbte Eigenschaften, die von den Eltern auf ihre Nachkommen übertragen werden können. Imker können Bienenvölker mit diesen Eigenschaften auswählen und züchten, um so die Anzahl der Milben in ihren Völkern zu reduzieren. In Verbindung mit anderen Methoden wie der künstlichen Brutpause oder dem Einsatz von natürlichen Behandlungsmethoden zur natürlichen Reduzierung der Varroamilbe ist diese Selektion besonders wirksam.

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von Social Media Team

Wir stellen vor: Bannwabenverfahren-Projekt in Belgien „Onder arrest project“

In Belgien findet diesen Sommer ein großer Feldversuch mit der Bannwabenmethode „12,24“ statt.

Ziel dieser Untersuchung ist neben der Datenanalyse auch die TeilnehmerInnen vertraut zu machen mit der Methode.
Die Untersuchung wird geleitet von Dr. Dirk De Graaf & Dr. Ellen Danneels - Honeybee Valley/Universität Gent - und Thomas Van Pelt.  

Etwa 40 ImkerInnen und 150 Völker nehmen teil.

 

AGT Prüfertreffen

Um einen gemeinsamen Standard bei der Bewertung von Bienenvölkern im Zuge der Leistungsprüfung zu erreichen, trafen sich 19 Prüfer und Züchter am 28.04.2023 in Nordrach. Am Stand von Martin Hansmann befanden sich 13 Bienenvölker, die in diesem Jahr in der Leistungsprüfung stehen.

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von Social Media Team

Wir stellen vor: Buckfast Varroaresistenz-Zuchtgruppe BaWü SEtBie

 
Projektziel und Aufgabenstellung

• Varroatolerante Bienenvölker in BaWü
• Etablierung einer Zuchtmethodik
• Varroatolerante Lienen in Landesbienenzucht einführen
• Genetische Analyse für VSH-Marker


Eckdaten (Stand Januar 2023)

• 1438 besamte oder belegstellenbegattete Königinnen
• 798 Völker zur SMR Auswertung
• 115 Völker mit SMR Wert >40%


Ansprechpartner

Gerhard Kottek, eMail: gerhard.kottek@gmx.de
 

Interview „Wir wollen weg von der Chemie!“

Vor einem Jahr schlossen sich europäische Imkerverbände im "Varroaresistenzprojekt" (VR33) zusammen. Ihr Ziel: Der Aufbau einer flächendeckenden Honigbienenpopulation mit Varroaresistenz durch gezielte Zucht und Verbreitung. Neben züchterischen Fragen spielen in diesen Projekt auch biotechnische Maßnahmen zur Varroabekämpfung eine wichtige Rolle.
Wir sprachen mit Dr. Ralph Büchler, dem Leiter der VR33-AG "Biotechnische Maßnahmen", über die Ausrichtung und Vorhaben dieser Gruppe.

Lieber Ralph, das VR33-Projekt möchte erreichen, dass in zehn Jahren in ganz Europa Honigbienen nur mit milder, medikamentenfreier oder sogar keiner Behandlung der Varroamilbe widerstehen können. Welche Rolle nehmen biotechnische Maßnahmen bei der Erreichung dieses Ziels ein?
Einer naturnahen Völkerführung unter Nutzung biotechnischer Maßnahmen kommt neben der Resistenzzucht und der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit entscheidende Bedeutung für den Erfolg des Projekts zu. Alle drei Bereiche gehen Hand in Hand, wenn wir resistente Populationen aufbauen möchten. Eine naturnahe Völkerführung mit biotechnischer Varroakontrolle schafft die Grundlage für eine gesunde und starke Überwinterung der Völker.

Gruppenbild am 11.03.23

Arbeitstagung in Veitshöchheim

Am 11. und 12. März 2023 fand am Institut für Bienenkunde und Imkerei der Bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim die initiale Arbeitstagung Varroaresistenz 2033 statt. Diese Veranstaltung war ein absolutes Novum, trafen doch erstmals Vertreter der Imkerverbände, Institute und in der Varroaresistenzzucht engagierte Imker aus allen Lagern aufeinander, um gemeinsam Konzepte und Strategien für die behandlungsfreie Imkerei zu entwickeln. DIB-Präsident Torsten Ellmann beendete die Veranstaltung mit beflügelnden Schlussworten und ermutigte die Teilnehmer, den begonnenen Weg fortzusetzen.

Eine große Tagung zu dem Projekt „Varroaresistenz 2033 – Varroa 2033“ soll jährlich bis zum Erreichen des Ziels stattfinden. Die nächste Tagung findet im Januar 2024 in Dresden satt.

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von Tino Lorz

Arbeitstagung Varroa 2033 – Varroaresistenz 2033

Es sind keine Buchungen zur Arbeitstagung mehr möglich. Nachfragen nur noch telefonisch an Tino Lorz (Tel. 0172 7934181)!

Wann:  11. – 12. März 2023

Wo: Institut für Bienenkunde und Imkerei, LWG Veitshöchheim

Veranstaltungsort:
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) (im Sebastian-Englerth-Saal (SES))
An der Steige 15
97209 Veitshöchheim

Tagungsgebühr für die Verpflegung: 15.00 Euro

 

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung auf "Weiterlesen".

Neuensteiner Erklärung

Erklärung der Imkerverbände zum Weltbienentag 2022 Honigbienen, Wildbienen und Imkerei gemeinsam für Biodiversität und Artenschutz Unsere Strategie zur Bekämpfung von Bienenkrankheiten Der Weg zu krankheitsresilienten Bienenvölkern und einer behandlungsfreien Imkereiin den nächsten 10 Jahren. Honigbienen und Wildbienen erfüllen in unseren Ökosystemen eine Schlüsselfunktion. Ein Drittel des Welternährungsbedarfs ist abhängig von der Bestäubung durch Insekten.

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von Christoph

Varroaresistente Bienen bis 2033 in Europa

Ist das möglich? Können wir in 10 Jahren Bienen haben, die gesund sind und nur mit milder, medikamentenfreier oder gar keiner Behandlung der Varroamilbe widerstehen? Ja, es ist möglich. Das haben die vielzähligen erfolgreichen Projekte der letzten Jahre u.a. in Luxemburg, Österreich und Deutschland bewiesen. Zielsetzung ist, Honigbienen nach natürlicher Varroaresistenz zu selektieren, diese genetischen…